Ich bin hungrig und ein bisschen schlecht gelaunt, was aber -in unterschiedlichen Zeiträumen gesehen- lediglich als temporär bezeichnet werden darf. Eigentlich weiß ich deshalb auch gar nicht, was ich gerade schreiben will.
Vielleicht sollte man in so einer Situation lieber gar nichts schreiben... ich hab da mal drüber nachgedacht: Erinnert man sich z.B. an das letzte Mal als man hungrig einkaufen war, dann hat man garantiert sehr viel Mist eingekauft und sich am Ende (vielleicht als man dann endlich was gegessen hatte) geärgert, warum man so viel Geld für ein bisschen Leckerei ausgegeben hat. Gleiches passiert scheinbar, wenn der Umgang der Menschen miteinander von Tag zu Tag anders ausfällt.... hinterher ärgert man sich, warum man es nicht so oder so gemacht hat. Probiert man es dann, sieht die Welt am nächsten Tag aber schon wieder verkehrt herum aus; oder auch wieder ganz richtig, aber genau wissen scheint man es nicht zu können.
Unser Verhalten scheint so stark von äußeren Umgebungsvariablen, unseren inneren Gefühlszuständen und der entsprechenden Situation abzuhängen, dass ich mich als alter fast-Behaviorist öfters mal frage, wo jetzt eigentlich genau mein eigener, auf Vernunft basierender Wille bleibt und wo meine Gedanken eigentlich in mein Handeln einfließen? Oder hat die Willkür, gesteuert durch unsere biologischen Programme nun vollends die Kontrolle übernommen? Und was zur Hölle haben eigentlich die Morlocks, Warnschilder an Kinderspielplätzen und viel zu durchgebratenes Steak damit zu tun....
Vielleicht weiß er die Antwort:
Wie sagte ein bekannter Mann einst in Stoibers Nachtgedanken auf einer der wenigen großen, wenn auch trotz alledem platten Comedysendung, die noch vor dem kompletten NiveauErdrutsch rund um die sektenartigen Anhänger Mario Barths und Cindy aus Marzahn produziert wurde: Denken sie da mal.... drüber nach!
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